BHD-Pflege-Team GmbH
Steinfurt & Saerbeck 0 25 51 / 70 28 500 Soforthilfe: 0 15 2 / 31 08 97 69
Eine gute Pflege für eine gute Zeit.
  • Ambulante Wohngruppe
  • Ambulante Pflege
  • Hauswirtschaftliche Unterstützung
  • 24 Stunden Ruf-Bereitschaft

Aktuelles Wissenswerte Informationen zur häuslichen Pflege

Erhöhung der ambulanten Pflegesachleistungen

Pflegebedürftige und an Demenz erkrankte Menschen erhalten ab dem 1. Januar 2015 mehr Leistungen von der Pflegeversicherung. 

Das gilt für das Pflegegeld, Sachleistungen, Leistungen der Kurzzeit-, Verhinderungs-, Tages- und Nachtpflege, Bewohner von Wohngemeinschaften, Betreuungs- und Entlastungsleistungen, Zuschüsse für Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmittel.

Gesammelte Informationen zum Pflegestärkungsgesetz können auch heruntergeladen werden.

Übersicht der ambulanten Pflegesachleistungen

Erhöhung der ambulanten Pflegegeldleistungen

Die Geldleistungsbeträge nach § 37 SGB XI für die ambulante Pflege
durch Angehörige erhöhen sich ebenfalls.

Gesammelte Informationen zum Pflegestärkungsgesetz können auch heruntergeladen werden.

Übersicht der ambulanten Pflegegeldleistungen

Kombination von Pflegesach- und Geldleistungen

Pflegesachleistungen und Pflegegeld können auch miteinander kombiniert
werden. Die Leistungen werden dann gegeneinander angerechnet. (siehe Bild)

Gesammelte Informationen zum Pflegestärkungsgesetz können auch heruntergeladen werden.

Kombination von Pflegesach- und Geldleistungen

Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

Pflegebedürftige haben einen Anspruch auf Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI) für bis zu 6 Wochen in Höhe von bis zu 1.612 Euro jährlich (bisher 1.550 €). 

Voraussetzung: die Pflegeperson (Angehörige) ist verhindert und seit mindestens 6 Monaten tätig.

Oder: Sofern der Betrag der Kurzzeitpflege noch nicht ausgeschöpft wurde, können noch bis zu 50 % des Leistungsanspruches zusätzlich als Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden nur als Leistung des Pflegedienstes. Damit erhöht sich die Verhinderungspflege um bis zu 806 Euro auf insgesamt bis zu 2.418 Euro. Der Anspruch auf Verhinderungspflege besteht auch bei Pflegestufe 0 (mit Einstufung nach § 45a SGB XI).

Pro Jahr sind jetzt bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI) möglich. Dafür gibt es künftig bis zu 1.612 Euro jährlich. Zusätzlich kann der Leistungsbetrag der Verhinderungspflege in Höhe von 1.612 Euro in Anspruch genommen werden, sofern dieser noch nicht verbraucht ist. Damit stehen insgesamt max. 3.224 Euro zur Verfügung. Der Anspruch besteht auch in Pflegestufe 0 (mit Einstufung nach § 45a SGB XI).

Gesammelte Informationen zum Pflegestärkungsgesetz können auch heruntergeladen werden.


Leistungen der Tages- oder Nachtpflegeeinrichtungen

Ab 2015 verdoppelt sich der Leistungsanspruch in Tages- oder Nachtpflegeeinrichtungen. Der ambulante Pflegesachleistungsbetrag steht einmal als häusliche Leistung und einmal in vollem Umfang als Tages- oder Nachtpflegeleistung zur Verfügung. Der Betrag kann nur für die Tages- oder Nachtpflegeeinrichtungen eingesetzt werden oder er verfällt.

Gesammelte Informationen zum Pflegestärkungsgesetz können auch heruntergeladen werden.

Leistungen der Tages- oder Nachtpflegeeinrichtungen

Mehr zusätzliche Betreuungskräfte in Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen

Die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen wird erhöht. Künftig steht jedem Gast, bisher nur an Demenz erkrankten Gästen (§ 45 a SGB XI), zusätzliche Betreuung ohne Anrechnung auf seine übrigen Leistungsansprüche zu. Dabei kommt auf 20 Gäste
eine zusätzliche Betreuungskraft.

Gesammelte Informationen zum Pflegestärkungsgesetz können auch heruntergeladen werden.


Wohngruppenzuschlag & Wohnraumanpassung

Leben mindestens drei und höchstens zwölf Pflegebedürftige, auch der Stufe 0 mit Einstufung nach § 45a SGB XI („Demenz“), in einer Wohngruppe, erhalten diese einen pauschalen Wohngruppenzuschlag in Höhe von monatlich 205 Euro auf Antrag von ihrer Pflegekasse.

Die Wohngruppe hat darauf hinzuweisen, dass sie keine Vollversorgung anbietet und die Pflegebedürftigen die eigenen Ressourcen oder die des Umfeldes einbringen können.

Von den 205 Euro pro Bewohner ist gemeinsam eine Präsenzkraft mit organisatorischen, hauswirtschaftlichen oder betreuenden Leistungen in der Regel durch einen Pflegedienst zu beauftragen.

Für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, wie beispielsweise ein bodenebene Dusche oder Türverbreiterung, können Umbaukosten pro Maßnahme bis zu 4.000 Euro bei der Pflegekasse beantragt werden. Leben oder profitieren mehrere Pflegebedürftige von einer Umbaumaßnahme, können bis zu 16.000 Euro je Maßnahme von der Pflegekasse gezahlt werden.

Zur Förderung der Gründung von ambulant betreuten Wohngruppen werden wohnumfeldverbessernde Maßnahmen für den altersgerechten und barrierearmen Umbau zur Verfügung gestellt. Pro Maßnahme und pflegebedürftigem Bewohner können wie bisher 2.500 €, insgesamt höchstens 10.000 € wenn mehrere Pflegebedürftige von der Maßnahme profitieren, bei der Pflegekasse beantragt werden. 

Neu ist, das mit dem Umbau bereits vor der Beantragung und Genehmigung durch die Pflegekassen begonnen werden kann.

Gesammelte Informationen zum Pflegestärkungsgesetz können auch heruntergeladen werden.


Betrag für Pflegehilfsmittel

Pflegebedürftige haben einen Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, beispielsweise Handschuhe oder Bettunterlagen. Hierfür gewähren die Pflegekassen ab 2015 monatlich
40 Euro auf Antrag.